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Papst in Zypern 4.6.10
0Demnächst kommt also der Segen aus dem Vatikan höchst persönlich vorbei hier auf der Insel – versteckt schon mal eure Knaben?
Nein, nein, Scherz beiseite, es ist noch Zeit, nämlich am 4. Juni lassen die Insel in knabenfrischem Lichte erglänzen, der Herr Papst, der einst aus Regensburg in Deutschland kam – katholisch, versteht sich, lässt er erfreute Knabenwänglein glänzen.
Nun, was ansonsten noch die Knäblein angeht, die ja sogar im schönen Regensburg, wo der Baba, wie der Papst hier nicht nur von Knäblein auf der Insel liebevoll genannt wird, einst zu residieren geruhte, hat man also auch offenbar das Normalste von der Welt getan zu seiner Amtszeit – nämlich, dass sich Männer geschlechtlich untereinander annähern.
OK, ich gebe gern und schnell zu, dass das Normalste, von dem ich sprach, dann halt nicht mehr so normalst ist, wenn erwachsene Männer mit minderjährigen Knäblein zu Gange sind – ihre Position schändlich ausnutzen. Schändlich darf hier ruhig gesagt werden, denn ein Seelsorger ist ja nicht unbedingt ein Sex-be-sorger, und das auch noch mit Gewalt. Die letztere war wohl nicht immer so gegeben oder im ‘Spiel’, doch halt dennoch immer wieder.
Die Frage ist doch wohl nun, wie das alles denn wohl auf der Insel aufgenommen wird. Bislang sind noch keine so genannten Fälle bekannt, nicht dass ich davon mitgekriegt hätte, was mich wiederum schon mehr als stutzig macht. Sehen wir also mal, wie die Presse, in diesem Fall die Fileleftheros, sich dem Papstbesuch annimmt. Sie schrieb letzten Freitag:
"Der katholische Tempel von Timiou Stawrou wurde 1900 mit Geld der spanischen Krone erbaut. Deswegen zieren die Wände Malereien der spanischen Krone. Außerdem muss seit 1972 der Abt der Monasterie ein Spanier sein – wie ein Vorrecht oder eine Steuer, die an die Krone zu entrichten ist, für den Fall, dass sich die Franziskaner Zyperns der Leitung des franziskanischen Bischofsamtes in Jerusalem unterwerfen. Dort (im Tempel) werden jeden Sonntag 4 Lithurgien abgehalten, wobei allerdings der Tempel für die Öffentlichkeit geschlossen bleibt. Daneben befindet sich eine Monasterie, die 1600 erbaut wurde, eine Ruine, die bis heute noch bestand hat. Täglich befindet sich der franziskanische Priester der Kirche Pater Omberto dort im Tempel.
"Die franziskanischen Mönche sind in Zypern seit 1200. Der heilige Franziskus kam über Zypern aus Italien, um nach Ägypten zu reisen 1219. Er ging, um den Sultan zu treffen. Er hinterließ 2-3 Mönche hier und seitdem sind die Franziskaner hier. Pater Omberto erklärt (des weiteren) die Histore der lateinischen Kirche in Zypern. Er selbst ist in Zypern schon seit 20 Jahren. "Nachdem die Franziskaner von Ägypten gegangen waren, war Zypern immer ein Land, welches die Franziskaner besuchten, besonders zur Zeit der Verfolgung im Heiligen Land. … Wir gingen, als die Türken kamen 1571, sie verfolgten alle Bewohner der Insel, außer den Maroniten und den Orthodoxen. Alle Katholiken sind (damals) abgehauen: Venezier, Dominikaner, Franziskaner. Die Franziskaner kamen 20 Jahre später (bereits) zurück. Hier gab es eine winzig kleine Kirche, wir wissen nicht genau wo, weil wir keine Berichte haben. Sie war irgendwo in der Nähe der Monasterie. 1646, hinter der Kirche, begannen die Arbeiten an einer Schule "Terra Santa!" Diese war hier inbetrieb bis 1955, dann wurde das neue Gebäude errichtet. Sie ist die älteste Lehranstalt Zyperns. In der gleichen Gegend, einige Meter weiter unten, befand sich auch die Schule "Saint Joseph!" Sie ist sehr bekannt gewesen in Zypern, und zwar als Schule der Kologräon. Eben weil sie so bekannt war, gingen hier Schülerinnen aus allen Landesteilen zur Schule. Angesehen als eine der besten Schulen Zyperns war sie für Mädchen und wurde betrieben seit den 1880er Jahren bis über viele Jahrzehnte. Bis 1974 war der Speisesaal inbetrieb, der heutzutage als Fremdenzimmer für befreundete Arbeiter aus der Fremde dient, die nach Zyern kommen, um zu arbeiten." Nach Meinung Pater Ombertos ist die Schule jetzt im Eigentum der französichen Botschaft. "Dahinter befindet sich die Monasterie der Kalogräon, wo heutzutage 4 katholische Möche wohnen. Dort gibt es heute Arbeitsplätze an Computern und einen Ort zum Erwerb von Fremdsprachen für Fremdarbeiter, die hierher sonntags kommen."
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